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Corporate Design

Style Guides.
Stichwort: Wiedererkennung.

Die Entwicklung eines Corporate Designs ist eine der spannendsten Herausforderungen. Denn es geht darum, alles, wofür ein Unternehmen steht, in Form, Farbe und Worte zu gießen und in hochkonzentrierter Form zu kommunizieren. Gleichzeitig muss dieses kreative Konstrukt auch für anderen Anwender (externe Grafiker, Webdesigner, Agenturen, Redaktionen, Druckereien) transparent und nachvollziehbar aufbereitet werden, damit sichergestellt ist, dass das Erscheinungsbild stets gleich umgesetzt wird – Stichwort: Wiedererkennung.

Corporate Design
Viele große Unternehmen basieren auf Gründerpersönlichkeiten, deren Image unmittelbar auf die Marke übertragen wurde. Mit Generationenwechsel und Umstrukturierungen haben sich diese Zusammenhänge aufgelöst, die Marken waren auf sich alleine gestellt. In Europa gilt AEG als eines der ersten Unternehmen, dessen Markendesign konsequent umgesetzt und dokumentiert wurde. Der deutsche Künstler, Architekt und Grafikdesigner Peter Behrens hat das durchgängige Erscheinungsbild des Unternehmens geprägt und für andere Anwender nachvollziehbar aufbereitet. Dazu gehört einerseits die Herleitung des Logos, andererseits auch dessen Anwendung und die Umsetzung aller erdenklicher Kommunikationsmaßnahmen. Das fängt bei Visitenkarten und Briefpapier an und hört bei Schwarzweiß-Umwandlungen für Fax und Kopien noch lange nicht auf.

Corporate Design – spannend und schwierig zu gleich – denn speziell bei diesem Thema ist unglaubliches Fingerspitzengefühl und Erfahrung erforderlich. DeSight Studio blickt auf jahrelange Erfahrung im Bereich Corporate zurück.

Style Guides
Corporate Design ist weit mehr als „nur“ ein Logo. Im Optimalfall beschreibt es die gesamtheitliche Markenwelt. Dazu gehören eine ausformulierte Vision, Mission, klar definierte Werte und der/die Kundennutzen. Diese Inhalte sollten sich dann in den entsprechenden Bildwelten, Farbdefinitionen und anderen Vorgaben wiederfinden. Solche Vorgaben – der „Style Guide“, oder auch „CD-Manual“ – sollte sowohl nach innen als auch außen hin offen kommuniziert werden. Damit wird vermieden, dass sich Anwender mit eigenen Entwürfen verwirklichen und die langfristig (und oft teuer) aufgebaute Markenidentität untergraben oder verwässern.

Best Practice
Wir haben einige Beispiele zusammengetragen, um zu zeigen, wie konsequent auf- und ausgebaute Style Guides aussehen und sogar öffentlich (digital) zugänglich gemacht werden.

OMV – dieser sehr klassische Style Guide zeigt auf nüchterne Art die korrekten Anwendungen von Logo, Schrift, Farben, Bildern und allen weiteren Designelementen. Zur besseren Orientierung werden auch falsche Anwendungen präsentiert, die klar ersichtlich rot durchgestrichen werden.

Twitter – der Zwitscherdienst spricht in Sachen Corporate Design Klartext. Auch dieser Styleguide ist nüchtern und kurzgehalten – und auf amerikanische Art sehr klar und direkt formuliert. Da Twitter nicht nur als Logo, sondern auch als getwitterte Inhalte kommuniziert wird, enthält der Style Guide ein eigenes Kapitel zur korrekten Darstellung von Tweets in anderen Medien.

SalzburgerLand – das Logo des Tourismusverbands wird von unzähligen Hotels und Beherbergungsbetrieben, Initiativen und anderen touristischen Unternehmen genutzt. Dementsprechend ausführlich erklärt dieser Style Guide die Anwendungen für jede erdenkliche Nutzung.

Chefsache
Die Beschäftigung mit dem eigenen Corporate Design ist eine gute Gelegenheit, den eigenen (unternehmens-) Auftritt auf Stringenz und Konsequenz hin zu durchleuchten. Vielleicht ergeben sich aus dieser Analyse neue Erkenntnisse rund um Vision, Mission, Werte und Kundennutzen. Möglicherweise ist es an der Zeit, den eigenen Auftritt zu überarbeiten (oder überarbeiten zu lassen) und zu vereinfachen. Professioneller Agentur-Input kann diese Entwicklungen in geregelte Bahnen und saubere Umsetzungen lenken. Finale Entscheidungen sind jedenfalls immer Chefsache, also eine Angelegenheit für die Geschäftsführung und das Management.

DeSight Studio GmbH  |  Wolfgang Zdimal

Dieser Beitrag wurde vom Journalisten und Berufstexter Wolfgang Zdimal im Auftrag der DeSight Studio GmbH verfasst und durch die DeSight Studio GmbH veröffentlicht. Wolfgang Zdimal, welcher seine Geschäfte von Wien, Österreich aus steuert, weist mehr als 20 Jahre Berufserfahrung auf und schreibt unteranderem für die Wirtschaftskammer Österreich, die BAWAG P.S.K. Bank oder eben für die DeSight Studio GmbH.

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